Eisangeln / Teil 07
Nachdem wir im letzten Artikel festgestellt haben, dass es beim Angeln auf dem Eis Sinn macht, langsam zu fischen, wollen wir uns heute mit dem Thema Naturköder beschäftigen. Denn es kann durchaus vorkommen, dass die Fische unterm Eis nicht so recht auf künstliche Köder anspringen. In dem Fall macht es sich bezahlt, wenn man ein paar Naturköder zur Hand hat.
Angeln – Naturköder als Ersatz beim Angeln auf dem Eis
Die Naturköder sollten allerdings gut verpackt sein, damit sie nicht einfrieren. Hierzu bietet sich eine Kühltasche an, in welche wir eine Wärmflasche oder einen Taschenofen packen. Wer es beim Angeln auf dem Eis auf Weißfische abgesehen hat, liegt mit Maden als Köder goldrichtig. Wer regelmäßig etwas Grundfutter und lose Maden durchs Loch rieseln lässt, kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass sich der Brassen- oder Rotaugenschwarm bald unter dem Loch einfinden wird.
Der Vorteil beim Angeln auf dem Eis ist der, dass man sonst nie so punktgenau füttern kann. Beißfaule Barsche lassen sich meistens durch einen fetten Tauwurm oder ein quirliges Rotwurmbündel aus der Reserve locken. Auch Regenbogenforellen lassen sich beim Angeln auf dem Eis, mit den üblichen Pasten fischen. Hier hat es sich bewährt diese am besten unter der Pose anzubieten und schwimmende Teige mit einem Bleischrot direkt am Haken abzusenken. Außerdem sollte man es auf Regenbogner unbedingt mal mit Forellenroggen probieren. Im nächsten Teil unserer kleinen Reihe, beschäftigen wir uns mit den Grundstrukturen, denn diese sind auch beim Angeln auf dem Eis entscheidend.
Kategorie: Eisangeln